So findest du heraus, welche Autobatterie du hast – Schritt für Schritt erklärt
Früher oder später kommt jeder PKW-Besitzer in die Situation: Das Auto springt nicht an - Die Batterie hat schlapp gemacht. Ein Ladeversuch als letzter Hoffnungsschimmer war erfolglos und man kommt nicht mehr drum herum: Eine neue Autobatterie muss her…
Der Entschluss steht auch schnell fest: die Operation wird durch eigene Hand vorgenommen. Kann ja nicht so schwer sein. Ist es auch nicht, wie man im Ratgeber zum Autobatterie wechseln feststellen kann! Aber erst muss ermittelt werden, welche Autobatterie die richtige ist.
Klar … Es gibt Zuordnungslisten, welche nach kurzer Eingabe der Fahrzeugdaten passende Batterien auflisten. Doch sind diese leider nicht immer zu 100% zuverlässig, da Fahrzeugausstattungen meist nicht berücksichtigt werden.
Deshalb zeigen wir Ihnen, wie Sie die Batteriedaten ganz von selbst ermitteln können, um Ihre Batterie mit den Ergebnissen aus der Zuordnungsliste vergleichen oder direkt durch Filterfunktionen im Onlineshop herausfinden können. Und das nur bewaffnet mit einem Meterstab und präzisem Blick – detailliert und Schritt für Schritt erklärt.
„Was für Möglichkeiten gibt es, um herauszufinden, welche Batterie für mein Auto geeignet ist?“
Generell gibt es 4 Methoden zum herauszufinden, welche Autobatterie in Ihr Fahrzeug passt:
Bedienungsanleitung des Fahrzeugs: Hier finden sich meist Angaben zu den elektrischen und chemischen Eigenschaften der Batterie, wie Spannung, Kapazität und Batterietyp. Die passende Bauform lässt sich hier allerdings nur in den seltensten Fällen entschlüsseln.
Online-Batteriefinder: Nach Eingabe Ihrer Fahrzeugdaten listet diese Art von Batterie-Zuordnungsliste passende Batteriemodelle für Ihr Fahrzeug auf. Diese Listen beruhen auf Datenbanken von Batterie- sowie Fahrzeughersteller und stellen eine nahezu treffsichere Methode zur Ermittlung der Autobatterie dar, kann aber in seltenen Fällen Fehler enthalten. Grund hierfür sind meistens nicht berücksichtigte Varianten der Fahrzeugausstattung. Deshalb ist es ratsam die vorgeschlagenen Batterien mit der derzeit verbauten Batterie immer noch einmal zu vergleichen.
Kataloge von Batterieherstellern: Diese Methode funktioniert gleich, wie die eines Online-Batteriefinders. Außer dass man hier das Fahrzeugmodell mit den zugeschlüsselten Batterien klassisch anhand einer Liste heraussuchen muss. Aber auch hier sollte man die vorgeschlagenen Batterien noch einmal mit der derzeit verbauten Batterie vergleichen.
Ermittlung anhand der Altbatterie: Angaben zu den elektrischen und technologischen Informationen, wie Spannung, Kapazität und Batterietechnologie, stehen in der Regel direkt auf der Batterie. Bauform und Maße lassen sich leicht durch simples Nachmessen ermitteln und weitere kleine Details, wie Polbeschaffenheiten und Befestigungsmöglichkeiten mit einem kurzen Blick herausfinden. Dies stellt die sicherste Methode zur Ermittlung der passenden Autobatterie dar.
Fazit: Fahrzeugbedienungsanleitungen geben eine erste Grundlage zu den Batterieinformationen und Online-Batteriefinder bzw. Kataloge erzielen gute Ergebnisse, aber Fehler sind nicht komplett auszuschließen. Aufgrund dessen, dass nach der Auswahl durch Batteriefinder noch einmal der Vergleich mit der derzeit Verbauten Batterie Pflicht ist und dies auch die sicherste Methode zur Ermittlung der richtigen Autobatterie darstellt, erklären wir Ihnen im Nachfolgenden ausführlich, was alles zu beachten ist.
Auf welche unterschiedlichen Details zu Technologien, Elektrik und Geometrie der Autobatterie muss man achten?
Chemische Details (Technologie):
Diese Details beziehen sich auf die chemische Zusammensetzung und den Zellenaufbau der Autobatterie. Zu unterscheiden sind folgende Batterietechnologien:
Blei-Säure Batterien: Standard-Nassbatterien mit flüssigem Elektrolyten (Batteriesäure) für Fahrzeuge mit Standard-Ausstattung.
EFB Batterien: Zyklenfestere Variante der Blei-Säurebatterie mit flüssigem Elektrolyten für Fahrzeuge mit anspruchsvollen Verbrauchern und einfachen Start-Stopp-Systemen.
AGM / VRLA Batterien: Höchste Zyklenfestigkeit unter den Autobatterien, in welchen der Elektrolyt auslaufsicher in einem Glasvlies gebunden ist. Das Batteriegehäuse ist gasungsdicht verschlossen und die bei der Ladung entstehenden Batteriegase entweichen nur bei einem gefährlichen Überdruck über Sicherheitsventile. Deshalb werden diese öfters anstatt AGM auch als VRLA-Batterien oder ventilregulierte Blei-Säure-Batterien bezeichnet (VRLA = Valve Regulated Lead Acid = ventilregulierte Blei-Säure). Diese Batterien sind bei modernen Fahrzeugen mit Premium-Ausstattungen und Start-Stopp-Systemen nahezu unverzichtbar.
Elektrische Details:
Diese Werte geben Aufschluss über die elektrischen Eigenschaften der Autobatterie. Darunter fallen:
Spannung: Die Spannung der Batterie muss zum elektrischen System des Fahrzeugs passen. Autobatterien haben nahezu ausschließlich eine Nennspannung von 12V, weil das Bordnetz der meisten PKWs auf 12V ausgelegt ist. Bei Oldtimern können allerdings 6V-Batterien benötigt werden. Wenn Fahrzeuge ein 24V-Bordnetz besitzen, werden zwei identische 12V-Batterien in einer Reihenschaltung verbaut.
Kapazität: Die Kapazität wird in Ah (Amperestunden) angegeben und gibt Aufschluss, wieviel Strom die die Batterie speichern und über einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen kann. Je mehr Kapazität eine Batterie beinhaltet, desto größer wird das Batteriegehäuse. Bei Pkw-Batterien kommen Kapazitäten von 35Ah bis 110Ah zum Einsatz.
Kälteprüfstrom: Dieser Wert gibt die Startfähigkeit der Batterie bei -18°C an. Je höher der Wert, desto größere bzw. stromhungrigere Motoren lassen sich damit starten. Aber auch kleinmotorige PKW profitieren von einem hohen Kälteprüfstrom, weil mehr Energiereserven für einen sicheren Motorstart zur Verfügung stehen.
Geometrische Details:
Diese Werte sind wichtig, dass die Batterie wieder in ihren vorgesehen Platz passt, ordnungsgemäß befestigt sowie mit dem elektrischen System des Fahrzeugs verbunden werden kann. Zu beachten gibt es:
Maße / genormte Bauformen: Hier wird die Batterie in der Länge, Breite und Höhe in Millimeter gemessen (L x B x H in mm). Dabei zählt das Überallesmaß, was bedeutet, dass auch abstehende Teile der Batterie mitgemessen werden müssen (z.B. Batteriepole oder Bodenleisten). Die Maße der Batterie können auch genormten Kastenformen zugeschlüsselt werden. Eine Batterie mit den Maßen 278 x 175 x 190 mm hat beispielsweise eine genormte L3/H6-Kastenform. Es lassen sich zwei unterschiedliche Bauformen unterscheiden: Die bei europäischen Fahrzeugen gängige DIN(EN)-Bauform und die bei asiatischen Fahrzeugen zumeist verwendete ASIA(JIS)-Bauform.
Polanordnung und -beschaffenheit: Eine Autobatterie besitzt zwei Anschlusspole: einen Pluspol und einen Minuspol. Damit die Batterie ordnungsgemäß mit dem elektrischen System verbunden werden kann, muss die Anordnung der Pole (Schaltung 0 Pluspol rechts oder Schaltung 1 Pluspol links), sowie die Polgröße (Endpolart 1 normaler DIN-Rundpol oder Endpolart 3 Dünnpol) geprüft werden.
Befestigung (Bodenleiste): Befestigungsarten von Autobatterien lassen sich grob in zwei Methoden unterscheiden: Über Bodenleisten an der Batterie mittels Halterungsblechen oder festgespannt über die Batterieoberseite mittels Haltebügel-Systemen. Bei europäischen Fahrzeugen werden die Batterien ausschließlich, mit wenigen Ausnahmen, mittels Bodenleiste befestigt. Bei asiatischen Fahrzeugen wird oft die Haltbügel-Methode verwendet, bei welcher eine Bodenleiste nicht immer zwingend vorhanden sein muss.
Gasableitung: Bei der Ladung von Batterien entsteht Wasserstoff, welches über die Entgasungsöffnungen der Batterie entweicht. Dass sich das Gas nicht in geschlossenen Bereichen des Fahrzeugs anreichert und ein Brand- bzw. Explosionsrisiko entsteht (z.B., wenn die Batterie im Innenbereich oder im Kofferraum des Fahrzeugs verbaut ist), besitzen Autobatterien eine oder zwei im Durchmesser genormte Öffnungen, um einen Entgasungsschlauch mittels eines Adapters (Winkelstück) anzubringen und nach außen abzuleiten.
Schritt für Schritt zur Identifizierung Ihrer Autobatterie
Für folgende Schritte ist es hilfreich die Batterie schon ausgebaut vor sich stehen zu haben. So lassen sich Messfehler vermeiden und Informationen besser von der Batterie ablesen.
Alle Schritte zusammengefasst auf einem Blick:
Schritt 1: Batterietechnologie ermitteln
Schritt 2: Elektrische Daten ermitteln (Spannung, Amperestunden & Kälteprüfstrom)
Schritt 3: DIN- oder Asia-Bauform bestimmen
Schritt 4: Polbestimmung (Schaltung & Endpolart)
Schritt 5: Befestigungsmethode bestimmen (mit oder ohne Bodenleiste)
Schritt 6: Maße bestimmen (L x B x H in mm)
Schritt 7: Gasableitung prüfen
Schritt 1: Batterietechnologie ermitteln
Bei Autobatterien gilt es hier herauszufinden, ob diese eine Standard Batterie (Nass), eine EFB-Batterie oder eine AGM-Batterie ist. Dies lässt sich in der Regel von den Infos auf der Batterie feststellen. AGM oder EFB sind meist gut leserlich auf den Etiketten beschriftet. Lediglich bei den Standard Nassbatterien findet man keine genaue Angabe.
Weitere Merkmale zur Identifikation der Batterietechnologie:
AGM: AGM-Batterien beinhalten keine Säure in flüssiger Form. Bei Bewegung der Batterie hört und spürt man somit keine Flüssigkeit in der Batterie hin- und herschwappen. Das Batteriegehäuse hat in der Regel eine einheitliche Farbe (meistens schwarz) und ist komplett lichtundurchlässig, sodass man keinen Säurestand von außen wahrnehmen kann, was bei AGM-Batterien auch nicht möglich ist. Statt AGM (Absorbent Glass Mat) können andere Bezeichnungen für diesen Batterietyp auf der Batterie vorhanden sein, wie „VRLA“, „Valve Regulated Battery“, „Ventilregulierte Batterie“ oder „Start-Stopp-Batterie“.
EFB: EFB-Batterien beinhalten Säure in flüssiger Form. Bei Bewegung der Batterie hört und spürt man somit Flüssigkeit in der Batterie hin- und herschwappen. OEM-Batterien (Erstausrüster Batterien) haben meistens noch ein weißes lichtdurchlässiges Gehäuse, an welchem man den Säurestand erkennen kann. Statt EFB (Enhanced Flooded Battery) können noch weitere Bezeichnungen auf der Batterie verwendet werden, wie „AFB (Advanced Flooded Battery)“ oder „For Stop & Start (oft bei Batterien von asiatischen Fahrzeugen)“.
Standard (Nass): Sollte keiner der oben genannten Tech-Codes auf der Batterie zu finden sein, handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um eine Standard-(Nass)-Batterie. Auch hier beinhaltet die Batterie flüssige Säure und bei Bewegung der Batterie hört und spürt man Flüssigkeit in der Batterie hin- und herschwappen. OEM-Batterien nutzen hier auch wieder meistens ein weißes und lichtdurchlässiges Gehäuse, an welchem man den Säurestand erkennen kann.
Schritt 2: Elektrische Daten ermitteln
Zu den elektrischen Daten gehören die Spannung, die Kapazität und der Kälteprüfstrom. Diese Werte stehen auf dem Etikett der Autobatterie im Normalfall direkt nahe beieinander. Eine Kennzeichnung der elektrischen Spezifikationen können auf der Batterie beispielsweise so aufgeführt sein:
12V 48Ah 340A (DIN) 640A (EN/SAE/GS)
12V = Spannung der Batterie in Volt (V)
58Ah = Kapazität der Batterie in Amperestunden (Ah)
340A (DIN) 640A (EN/SAE) = Kälteprüfstrom der Batterie in Ampere (A)
Schritt 3: DIN- oder Asia-Bauform bestimmen
Um es bei den nächsten Schritten einfacher zu haben, kann man hier schon die Bauform rein nur aus der Optik in zwei unterschiedliche Bauform-Typen unterscheiden.
Die bei europäischen Fahrzeugen gängige DIN(EN)-Bauform und die bei asiatischen Fahrzeugen zumeist verwendete ASIA(JIS)-Bauform:
DIN(EN)-Bauform:
Die wichtigsten optischen Merkmale sind hier die im Batteriegehäuse eingelassen Batteriepole. Zudem befinden sich bei der etwas flacher gehaltenen Gehäuseform ringsum am Boden der Batterie Befestigungsleisten.
ASIA(JIS)-Bauform:
Auch hier sind die wichtigsten optischen Merkmale die Batteriepole. Diese ragen über das Batteriegehäuse heraus und lassen sich somit leicht von den DIN-Batterien unterscheiden. Die Gehäuse sind auch in der Regel etwas schlanker und dafür höher. Auch finden sich hier Bodenleisten eher seltener.
Im weiteren Verlauf teilen wir die Schritte in zwei unterschiedliche Wege auf: DIN und ASIA.
Hier geht’s weiter mit den Schritten 4 – 7 für DIN-Batterien
Schritt 4: Polbestimmung (DIN)
Hier muss bestimmt werden, welche Anordnung der Anschlusspole die Batterie hat. Zu identifizieren gilt es:
Ist der Pluspol auf der rechten Seite (das wäre die Schaltung 0 „Pluspol rechts“) oder ist der Pluspol auf der linken Seite (das wäre die Schaltung 1 „Pluspol links“).
Dazu muss man die Batterie so betrachten, dass die Längsseite der Batterie mit den Polen nach vorne vor Ihnen steht. Besser veranschaulicht: So, wie die Autobatterien in unserem Onlineshop auf autobatterienbilliger abgebildet sind.
Welcher Batteriepol der Plus- oder Minuspol ist, muss auf der Batterie gekennzeichnet sein. Optische Unterscheidungsmöglichkeit: Der Pluspol ist immer dicker wie der Minuspol, um einen falschen Anschluss, welcher zu einem Kurzschluss führt, zu minimieren.
Die Polgrößenbestimmung spielt bei DIN-Batterien keine große Rolle und ist immer die Endpolart 1 „normaler DIN-Rundpol“.
Schritt 5: Befestigungsmethode bestimmen (DIN)
Hier ist es bei DIN-Batterien sehr einfach gehalten: Alle besitzen die gleiche Befestigungsleiste ringsum am Boden der Batterie und es gibt hier somit keine andere Auswahlkriterien. In der Regel wird die Batterie auch über diese per Halterungsblech am Batteriekasten verschraubt.
Erwähnenswert wäre hier ein möglicher B13-Bodenleistenaufsatz, welcher sich auf der Originalbatterie befinden kann und zur Erhöhung der Bodenleiste dient. Dieser kann von der alten Batterie einfach entnommen und bei der neuen wiederverwendet werden.
Ganz selten wird die Batterie mit einer Halterungsmethode über die Oberseite der Batterie befestigt. Hier sollte dann am besten der Batteriedeckel optisch mit den Batterien im Onlineshop verglichen werden
Schritt 6: Maße bestimmen (DIN)
Hier wird das Maß in Länge, Breite und Höhe in Millimetern gemessen. Dazu sollte die Batterie wieder genauso, wie bei der Polbestimmung, mit der Längsseite und den Polen vorne vor Ihnen stehen bzw. aus dem Blickwinkel betrachtet werden, wie die Batterien im Onlineshop abgebildet sind.
Zu beachten ist hier, dass ein „Überallesmaß“ gemessen wird. Das bedeutet, dass die Bodenleisten oder ein überstehender Batteriedeckel mitgemessen werden muss.
Praktische Tipps: Das Breitenmaß bleibt bei DIN-Batterien mit 175mm immer gleich. In der Höhe gibt es nur zwei Unterschiede: 175mm oder 190mm. Bei Autobatterien mit AGM Technologie gibt es nur eine Batteriehöhe von 190mm.
Schritt 7: Gasableitung prüfen (DIN)
Zu guter Letzt gilt es zu prüfen, ob bei Ihrem Batteriesystem eine Gasableitung vorhanden ist. Dies ist ein Schlauch, welcher mittels eines Adapters (meist ein Winkelstück) an einer Seite der Batterie gesteckt ist. Dieser Schlauch leitet das bei der Ladung entstehende Batteriegas nach außen ab, um ein Brand- bzw. Explosionsrisiko zu verhindern und muss wieder weiterverwendet werden.
Wichtig: Batterien haben meistens zwei Öffnungen für die Entgasung. Dass dieses Gasableitungssystem sicher funktioniert, muss die zweite Öffnung mittels eines Stopfens (kann man von der alten Batterie weiterverwenden) verschlossen werden.
Hier geht’s weiter mit den Schritten 4 – 7 für ASIA-Batterien
Schritt 4: Polbestimmung (ASIA)
Bei asiatischen Batterien muss bestimmt werden, welche Polanordnung (Schaltung) die Batterie hat, sowie die Dicke der Batteriepole (Endpolart).
Identifizierung der Schaltung:
Unterschieden wird, ob sich der Pluspol auf der rechten Seite (das wäre die Schaltung 0 „Pluspol rechts“) oder auf der linken Seite (das wäre die Schaltung 1 „Pluspol links“) befindet.
Dazu muss man die Batterie so betrachten, dass die Längsseite der Batterie mit den Polen nach vorne vor Ihnen steht. Besser veranschaulicht: So, wie die Autobatterien in unserem Onlineshop auf autobatterienbilliger abgebildet sind.
Welcher Batteriepol der Plus- oder Minuspol ist, muss auf der Batterie gekennzeichnet sein. Optische Unterscheidungsmöglichkeit: Der Pluspol ist immer dicker wie der Minuspol, um einen falschen Anschluss, welcher zu einem Kurzschluss führt, zu minimieren.
Identifizierung der Endpolart:
Bei asiatischen Batterien können zwei unterschiedliche Endpolarten vorkommen. Endpolart 1 (normale Rundpole) und Endpolart 3 (Dünnpole). Zur Identifikation genügt es, den Durchmesser des Pluspols zu prüfen.
Endpolart 1 (normale Rundpole) Pluspol: Ø 19,5 mm
Endpolart 3 (Dünnpole) Pluspol: Ø 12,7 mm
Schritt 5: Befestigungsmethode bestimmen (ASIA)
Bei asiatischen Fahrzeugen können Batterien mit oder ohne Bodenleiste verbaut sein. Dies ist abhängig von der Befestigungsart. Sehr oft werden ASIA Batterien über die Oberseite mittels Haltebügel mit dem Batteriekasten befestigt und es wird normalerweise keine Batterie mit Bodenleiste benötigt.
Hin und wieder kommt es allerdings vor, auch wenn die Batterie über ein Haltebügel befestigt wird, eine Bodenleiste zur rutschfesten Einfassung in den Batteriekasten benötigt wird.

Schritt 6: Maße bestimmen (ASIA)
Hier wird das Maß in Länge, Breite und Höhe in Millimetern gemessen. Dazu sollte die Batterie wieder genauso, wie bei der Polbestimmung, mit der Längsseite und den Polen vorne vor Ihnen stehen bzw. aus dem Blickwinkel betrachtet werden, wie die Batterien im Onlineshop abgebildet sind.
Zu beachten ist hier, dass ein „Überallesmaß“ gemessen wird. Bei ASIA Batterien ist deshalb darauf zu achten, dass die oben herausragenden Batteriepole für das Höhenmaß und eine eventuell vorhandene Bodenleiste für das Breitenmaß mitgemessen werden müssen.
Schritt 7: Gasableitung prüfen (ASIA)
Zu guter Letzt gilt es zu prüfen, ob bei Ihrem Batteriesystem eine Gasableitung vorhanden ist. Dies ist ein Schlauch, welcher mittels eines Adapters (meist ein Winkelstück) an einer Seite der Batterie gesteckt ist. Dieser Schlauch leitet das bei der Ladung entstehende Batteriegas nach außen ab, um ein Brand- bzw. Explosionsrisiko zu verhindern und muss wieder weiterverwendet werden.
Wichtig: Batterien haben meistens zwei Öffnungen für die Entgasung. Dass dieses Gasableitungssystem sicher funktioniert, muss die zweite Öffnung mittels eines Stopfens (kann man von der alten Batterie weiterverwenden) verschlossen werden.