Autobatterien

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Was ist eine Autobatterie?

Die Starterbatterie oder auch Autobatterie genannt, ist ein Akkumulator, der in einem KFZ unter anderem den benötigten Strom für den Anlasser liefert. Als Starterbatterie werden in Straßenfahrzeugen meist Bleiakkumulatoren eingesetzt.

Autobatterien sind seit längerer Zeit meist für den Betrieb in 12V-PKW-Bordnetzen konzipiert. Meist sind im Gehäuse der Autobatterie hierfür 6 Bleiakkumulatorzellen mit je 2,12V-2,15V in Reihe geschaltet, damit sich bei einer geladenen Batterie eine typische Spannung von ca. 12,7-12,9V ergibt.

Das Starten eines Verbrennungsmotors durch den Anlasser benötigt für kurze Zeit hohe Stromstärken von mehreren hundert Ampere. Die gesunde Autobatterie muss in der Lage sein, die elektrische Spannung während des Startens so konstant wie möglich zu halten.

Das Problem:
Mit abnehmenden Temperaturen im Winter, steigt der elektrische Widerstand der Autobatterie und damit sinkt ihre Leistungsfähigkeit. Die Autobatterie muss jedoch in der Lage sein, auch im Winter, bei tiefen Temperaturen, ausreichend Leistung zu liefern. Bauartbedingt weisen Autobatterien daher einen sehr geringen elektrischen Innenwiderstand auf. Zusätzlich zur Funktion des Anlassens versorgt die Autobatterie bei nicht oder zu schwach laufender Lichtmaschine, die elektrischen Verbraucher z.B im PKW über das Bordnetz. Durch die immer komplexer werdende elektrische Ausstattung in Fahrzeugen, kommt dieser Aufgabe eine immer größere Rolle zu.

Wie finde ich die richtige Autobatterie für mein Fahrzeug?

Diese Frage ist meist leicht zu beantworten. Steht fest, dass es sich bei der alten Batterie um die Originalbatterie handelt, können Sie meist anhand der Maße die richtige Batterie finden. Einfach Länge, Höhe, Breite ausmessen.
Desweiteren finden Sie meist im Betriebshandbuch Ihres Fahrzeugs unter den technischen Daten meist auch die Kapazität der Batterien (angegeben in Ah (Amperestunden)).
Achtung:
Bei Batterie-Maßangaben handelt es sich um "über alles" Maße sprich, alle wegstehenden Formen gehen in die Maße ein. Bei Batteriegehäusen handelt es sich um genormte Größen. Bei europäischen Herstellern z.B. sind dies meist Batterien, die ein Breite von 175mm und eine Höhe von 175 oder 190mm aufweisen. Auch die Länge ist genormt und kann 1:1 übernommen werden.

Das gleiche gilt für nichteuropäische Hersteller, wobei hier andere Größen verwendet werden. Sollte es sich nicht um die Originalbatterie handeln, kann es häufig vorkommen, dass z.B bei Gebrauchtwagen aus kostengründen eine günstigere und meist nicht optimale Batteriekapazität gewählt wurde. Hier sollten Sie die Fahrzeugsuche unseres Shops verwenden, wobei meist das Fahrzeugmodell und die Motorisierung ausreichen. Sollte bei der Modellsuche eine andere Batteriegröße und Kapazität empfohlen werden als vorher verbaut war, ist dies nicht schlimm. Beträgt die Abweichung (zur Originalbatterie) +/- 10% der Kapazität, ist dies im Normalfall unbedenklich.

Bei Unklarheiten unterstützen Sie unsere Kompetenten Berater auch gerne am Telefon oder per Mail.


Soll ich als Autobatterie eine Gelbatterie, AGM-Batterie oder eine herkömmliche Nassbatterie verwenden?

Grundsätzlich stellt sich vor dem Kauf die Frage der richtigen Batterieart für das eigene Fahrzeug. Gängig sind meist 3 verschiedene Technologien bei den Starterbatterien.
  • Nassbatterie (flüssiges Elektrolyt)
  • AGM-Batterien (engl. Absorbent Glass Mat)
  • EFB-Batterien (engl. enhanced flodded battery.

Bei den mit Abstand meisten Batterien handelt es sich auch heute immer noch um konventionelle wartungsfreie Nassbatterien. Wartungsfrei deswegen, da diese versiegelten Batterien im normalen Gebrauch einen so geringen Wasserverbauch aufweisen, dass eine nachträgliches auffüllen mit destilliertem Wasser nicht mehr notwendig ist. PKW im höheren Fahrzeugsegment, also meist hochwertigere Fahrzeuge mit umfangreicher Komfortausstattung und bei Fahrzeugen mit sogenannter Start-Stop-Automatik sprich Fahrzeuge, die selbstständig an der Ampel ausgehen und wieder starten, haben einen erhöhten Strombedarf, dem man gerecht werden muss. Hier werden vorzugsweise AGM-Starterbatterien oder neuerdings auch EFB-Starterbatterien verwendet.

Die verschiedenen Batterietechnologien werden von den Herstellern mit Bedacht gewählt und weisen unterschiedliche Charakteristika auf, sie sind also auf das Fahrzeug abgestimmt, welche meist keine anderen Technologien vertragen. Die unterschiedlichen Batterien haben alle Ihr Vor- und Nachteile, wobei viele Verbraucher auf vollmundige Versprechen eingehen und evtl. eine andere Batterietechnologie wählen, als vorgesehen. Passt die Batterie nicht zum Fahrzeug, können Vorteile nicht umgesetzt werden, oder die Batterie und das Fahrzeug sogar geschädigt werden. Grundsätzlich sollten Batterietechnologien aus verschiedenen Gründen beibehalten werden:

1. Ladespannung:

Bei Fahrzeugen mit Ladespannungen von 13,8-14,4V (die meisten Fahrzeuge) handelt es sich meist um konventionelle Nassbatterien oder EFB-Batterien. Wird stattdessen eine AGM-Batterie verbaut, kann diese nicht vollständig geladen werden, da AGM-Batterien Ladespannungen von meist 14,7 bis >15V aufweisen. Dies wirkt sich verheerend auf Lebensdauer und Performance aus.

Wird umgekehrt statt einer AGM-Batterie zur günstigeren Nassbatterie gegriffen, wirkt sich die jetzt zu hohe Ladespannung der Lichtmaschine negativ auf die Batterie aus, was zu hohen Flüssigkeitsverlusten und bei Billigst-Batterien sogar zur Explosionsgefahr führt.

2. Einbauort:

Nassbatterien vertragen aufgrund ihres unkompliziertes Aufbaus sowohl warme (z.B im Motorraum) als auch kühle Einbaurorte (Fahrgastzelle, Kofferraum) dies gilt jedoch nicht bei AGM-Batterien. Werden AGM Batterien fälschlicher Weise im warmen Motorraum verbaut, setzen hohe Temperaturen den Batterien zu, was zu einem schnellen Ableben führt.

AGM Batterien weisen zudem eine meist höhere Zyklenfestigkeit, sprich die Eigenschaft viele Be-und Entladungen mitzumachen, auf. AGM-Starterbatterien speichern in einem Vlies aus Glasfasern die flüssige Schwefelsäure und weisen neben der höheren Zyklenfestigkeit meist auch sehr geringe Innenwiderstände auf, was dem Kaltstartvermögen zugutekommt. Die AGM-Varianten einer Starterbatterie sind meist die teuersten Vertreter ihrer Gattung.

Bei den meist etwas günstigeren EFB Starterbatterien, handelt es sich grundsätzlich um Nassbatterien die einige technische Besonderheiten aufweisen. Bei EFB-Starterbatterien sind im Gegensatz zu herkömmlichen Bleibatterien die Bleigitter meist mit einem sogenannten Polyester-Scrim ausgerüstet.

Dieses Gewebe sitzt auf der positiven Elektrodenplatte und hält das aktive Material,bei einem Bleiakkumulator nennt es sich Bleidioxid, fest und ermöglicht ein schnelleres Auf- und Entladen mit niedrigenn Innenwiderständen. Dieser Trick verlängert beinahe die Zyklenfestigkeit und damit die Lebenszeit der Batterie um 50-100%. Dafür sind EFB-Batterien meist auch 50-100% teurer als ihre konventionellen Geschwister.

Kann ich eine Autobatterie zur Stromversorgung von Verbrauchern verwenden?

Aus kostengründen greifen viele Kunden für Versorgungszwecke häufig zur meist günstigeren Starterbatterie statt zu einer echten Versorgungsbatterie. Starterbatterien sind jedoch grundsätzlich nicht für reine Versorgungszwecke gemacht, durch Ihre spezifische Bleigitterstruktur verschleißt die Autobatterie viel schneller als eine echte Versorgungsbatterie, doch warum ist das so?

Der Hauptunterschied liegt im Normalfall schlicht an den verwendeten Bleigittern im Innern der Batterie. Autobatterien haben meist relativ dünne Gitter mit einer möglichst großen zerklüfteten Oberfläche um durch das hohe Reaktionsvermögen des Bleis höhere Momentanströme von vielen hundert Ampere für das Starten von Fahrzeugen zu garantieren, Versorgungsbatterien hingegen haben dickere Bleigitter, mit einer gleichmäßigeren Gitteroberfläche, die eher darauf ausgelegt ist, ein hohes Maß an Zyklenfestigkeit, sprich so viele Be-und Entladungen wie möglich mitzumachen.

Das Problem: Was die eine gut kann, kann die andere leider nur bedingt!

Im Ergebnis wird die Autobatterie im normalen Versorgungsbetrieb (z.B im Wohnmobil) viel schneller verschleißen als die Versorgungsbatterie und die anfängliche Ersparnis ist schnell wieder aufgebraucht.

Wie lange hält eine Autobatterie und wie kann die Lebensdauer verlängern?

Hier eine Zahl zu nennen und alle Batterien hinweg über einen Kamm zu scheren, wäre schlichtweg unseriös.

Meist hängt die Lebensdauer der Batterie natürlich von der Batterie selbst und der Pflege dergleichen ab. Und kann zwischen 2 und 12 Jahren alles umfassen. In der Regel jedoch zwischen 3 und 6 Jahren.
Doch warum gibt es solche Unterschiede und wie erkenne eine gute Batterie?
Von Außen ist der Batterie Ihre Qualität meist nicht anzusehen. Die teuersten Ihrer Gattung sind nicht automatisch die Besten.

Ein für Verbraucher gutes und nicht zu wiederlegendes Anzeichen ist häufig das Gewicht. Wo beim Auto jedes Gramm gerne eingespart werden möchte, sollte bei der Batterie so viel wie möglich drin sein.

Ein hohes Batteriegewicht spricht für kräftige und damit meist auch für hochwertige und langlebige Bleigitter, welche sich meist in der höheren Lebensdauer wiederspiegeln. Ist eine Batterie im Vergleich z.B 10% leichter als der Konkurrent, wurde gespart, hier also Vorsicht!

Bei der Batteriepflege gibt es zum Glück nicht viel zu beachten, denn: Die Batterie mag es am Liebsten voll; und dies in zweierlei Hinsicht:
  • Kontrollieren Sie immer den Elektrolytspiegel, dieser sollte nie unter die min.-Markierung rutschen. Bei wartungsfreien Batterien erübrigt sich dies.
  • Strom der rausging, muss auch wieder rein: verwenden Sie viele Verbraucher (insbesondere z.B bei Kurzstreckenfahrten im Winter) müssen Sie der Batterie durch längere Fahrten auch die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, sollte regelmäßig, bevorzugt mit einem elektronisch geregelten Ladegerät, zwischengeladen werden!


Batteriepfand und Entsorgung

Laut Batteriegsetz (Richtlinie 2006/66/EG vom 6. September 2006) sind wir verpflichtet auf neue Autobatterien ein Pfand in Höhe von 7,50€ zu erheben. Die Batterien werden gesammelt und der Verwertungskette zugeführt.

Dieses Pfand bezieht sich jedoch nur auf Starterbatterien. Batterien die nicht primär zum Starten eines Verbrennungsmotors gedacht sind, sind von dieser Regelung ausgenommen. Das Pfand ist nicht inklusive und wird somit zum Kaufpreis hinzugerechnet. Es kann über folgende Wege wieder eingefordert werden:
  • Sie senden und die Batterie zu und wir erstatten Ihnen das Pfand innerhalb weniger Arbeitstage zurück. Die Sorgfaltspflicht, das damitverbundene Risiko und die Kosten gehen zu Lasten des Absenders.
  • Sie erwerben die Batterie in einer unserer Geschäftsstellen und nehmen Ihre Altbatterie gleich mit. Somit ist das Batteriepfand sofort vom Kaufpreis abzugsfähig.
  • Sie bringen uns die Altbatterie in eine unserer Geschäftsstellen und erhalten eine Barauszahlung in Höhe des Pfand.
Achtung:
Es können nur baugleiche Batterien als Pfand eingelöst werden. (Zum Beispiel eine Motorradbatterie als Pfand bei Kauf einer Autobatterie zu hinterlegen ist somit nicht möglich)

Wir bitten um Ihr Verständnis.