Starterbatterien:
Nutzen Sie Ihr Fahrzeug häufig im Kurzstreckenverkehr oder bleibt es oft über mehrere Tage oder Wochen komplett unbewegt stehen, sollten Sie die Batterie ca. alle acht Wochen mit einem externen Ladegerät aufladen. Dies gilt umso mehr in der kalten Jahreszeit, da sich Temperaturen von unter 0 Grad Celsius negativ auf die Ladungsaufnahme von Blei-Säure-Batterien auswirken.
Versorgungsbatterien:
In Zeiten außerhalb der Saison, in denen auch Ihre Versorgungsbatterie nicht durch die Lichtmaschine bzw. Ladestrom geladen wird, sollten Sie diese spätestens alle acht Wochen nachladen.
Was beeinflusst die Lebensdauer?
Die Batterie ist ein Verschleißteil, das bei ungünstigen Bedingungen überproportional schnell Leistung und Kapazität einbüßt. Die schwache Leistung der Batterien ist in der absoluten Mehrzahl der Fälle auf eine Entladung der Batterie zurückzuführen. In den seltensten Fällen handelt es sich um einen Defekt.
Starterbatterien:
Die Lebensdauer einer Starterbatterie hängt von vielen Faktoren ab. Bei Optimalbedingungen liegt der Durchschnitt bei ca. sechs Jahren.
Negative Einflussfaktoren sind:
- Kurzstreckenverkehr
- Längere Standzeiten Ihres Fahrzeugs (über mehrere Tage/Wochen)
- Verstärkte Nutzung von Fahrzeugfunktionen, insbesondere im Stand (z. B. Sitzheizung, Licht, Musikanlage).
Versorgungsbatterien:
Die Lebensdauer von Versorgungsbatterien wird meist in „Zyklen“ (Be- und Entladungen) angegeben. Die Lebenserwartung hängt jedoch zu großen Teilen vom Grad der Entladung ab. Versorgungsbatterien sind meist auf eine Entladung von maximal 50 % der Nennkapazität ausgelegt.
Negative Einflussfaktoren sind:
- Tiefe Entladung über 50 Prozent