Motorradbatterien

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Wie finde ich die passende Motorradbatterie?

Am einfachsten orientieren Sie sich an Ihrer bisherigen Batterie, sprich: Batterietechnologie, Maße und Kapazität sollten beibehalten werden. Batterietypen sind zudem meist genormt, sodass Sie auch anhand der aufgedruckten Batteriebezeichnung wie Japan-Code (oder auch DIN-Code genannt) herstellerübergreifend die passende Motorradbatterie suchen können.

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Was ist eine Motorradbatterie?

Die Mottradbatterie ist meist eine reine Starterbatterie, die den benötigten Strom für den Anlasser liefert und auch eine wichtige Rolle bei der Zündelektronik moderner Zweiräder und Quads einnimmt. Als Motorradbatterie werden meist Bleiakkumulatoren als Nass-, versiegelte Gel- oder auch AGM-Batterien eingesetzt

Motorradbatterien sind schon länger für den Betrieb in 12V-Bordnetzen konzipiert. Oldtimer und Spezialfahrzeuge sind auch noch mit 6V-Batterien aufzufinden. Meist sind im Gehäuse der Autobatterie hierfür 6 Bleiakkumulatorzellen mit je 2,12V-2,15V in Reihe verbunden, damit sich bei einer geladenen Batterie eine typische Spannung von ca. 12,7-13,0V ergibt.

Insbesondere das Starten des Motors durch den Anlasser benötigt für kurze Zeit hohe Ströme von einigen hundert Ampere. Die Motorradbatterie muss in der Lage sein, die elektrische Spannung während des Startvorgangs auf einem Mindestlevel zu halten, schafft Sie dies nicht, ist sie verschlissen bzw. weist sie einen Defekt auf.

Kann ich auch andere Batterietechnologien als vorgesehen verwenden? (z.B Nass-, AGM-, Gel-Batterien)

Grundsätzlich ist davon abzuraten, da verschiedene Lade- und Temperaturcharakterisika bestehen.

Insbesondere versiegelte AGM- und Gel-Batterien sind sehr wärmeempfindlich, sodass diese Batterien Werkseitig nicht in unmittelbarer Nähe zum Verbrennungsmotor verbaut werden werden und meist in gekapselter Form so weit wie möglich von diesem entfernt stehen. Hintergrund hier ist die Ausgasung von Flüssigkeitsbestandteilen bei starker Erwärmung über das Überdruckventil, dass nur im "Notfall" die Gase entweichen lässt. Einmal entwichen, sind diese Flüssigkeitsbestandteile nie wieder aufzufüllen, da die Batterie versiegelt ist.

Nicht so bei konventionellen Nassbatterien, diese sind in deutlich geringerem Maße wärmeempfindlich und ermöglichen bei möglichen Elektrolytverlusten durch wiederauffüllen von entmineralisiertem Wasser eine Wartung.

Auch unterschiedliche Ladespannungen unter den Technologien sind ein Problem. Stellen leichte Spannungsüberschreitungen insbesondere bei älteren Fahrzeugen und ihren konventionellen Batterien meist kein Problem dar, ist dies bei GEL-und AGM-Batterien meist sehr wohl der Fall, da diese durch die elektrolytische Zersetzung ebenso unwiederbringlich Flüssigkeitsbestandteile des Elektrolyts verlieren.

Zusammenfassend ist der Tausch von einer konventionellen- hin zu einer versiegelten Gel- oder AGM-Batterie meist problematisch und nicht sehr vorteilhaft.

Vorteile wie eine längere Lebensdauer oder höhere Startströme von Gel- und AGM-Batterien sind meist nur bedingt zu erreichen und führen Erfahrungsgemäß nicht zum erhofften Erfolg.

Wie lange hält eine Motorradbatterie durchschnittlich und wie kann ich die Lebensdauer verlängern?

Eine genaue Zahl über alle Hersteller und Technologien hinweg zu nennen ist unmöglich. Es hat sich jedoch erfahrungsgemäß bei konventionellen Batterien eine Lebensdauer von 3-6 Jahren herausgestellt. Bei AGM- und Gelbatterien kann dieser Wert sogar zwischen 3 und 8 Jahren variieren. Hierbei spielt natürlich die Materialauswahl und Verarbeitungsqualität der Batterie eine wichtige Rolle und kann die Lebensdauer entsprechend stark beeinflussen.

Eins vorab: Ob bekannter Markenhersteller oder billige No-Name-Batterie; ein Großteil der heute im Handel erhältlichen Motorradbatterien werden aus Kostengründen in China hergestellt. Trotzdem gibt es sehr große Qualitätsunterschiede unter den Batterien. Eine Qualitätaussage anhand der Herkunft zu machen, macht also gar keinen Sinn.

Es gibt von technischer Seite einige Negativfaktoren, die die Batterielebensauer negativ beeinflussen:
  • Großhubige 1/2-zylindrische Maschinen (Extrembelastung während des Startvorgangs)
  • Motorräder mit Umfangreicher Sonderausstattung (Stromfresser)
  • Meist Ein-und Zweizylindrische Maschinen die starke Motorschwingungen und -Vibrationen verursachen (Batterien reagieren meist empfindlich auf Rütteln)

Da man jedoch von Außen den Batterien ihre Qualität meist nicht ansieht und das Fahrzeugs eben ist, wie es ist, gibt es zumindest einige Punkte die bei richtiger Umsetzung die Lebensdauer aller Batterien zumindest positiv beeinflussen können:
  • vermeidenSie lange Standzeiten des Fahrzeugs
  • vermeiden Sie Kurzstreckenverkehr
  • überprüfen Sie regelmäßig den Elektrolytstand und füllen Sie ggf. destilliertes Wasser nach (nur bei konventionellen Nassbatterien)
  • Laden Sie entladene Batterien schnellstmöglich nach und verwenden Sie dabei hochwertige elektronisch geregelte Ladegeräte die wenn möglich, Ihre Ladekennlinie den versch. Batterietechnologien anpassen können.